„Ach, so ist das?!“ Für Ihr Unternehmen am Diversity Tag 2106

Ein Beitrag am Jan 26, 2016

Am 7. Juni 2016 findet der 4. Deutsche Diversity-Tag statt. Einmal jährlich ruft die Charta der Vielfalt zu diesem bundesweiten Aktionstag auf, an dem Unternehmen und Institutionen den Vielfaltsgedanken in den Fokus rücken.

Rund um den 3. Deutschen Diversity-Tag 2015 fanden mehr als 850 Aktionen statt, ein neuer Rekord! Workshops, Tage der offenen Tür, Diversity-Buffets, Flashmobs, Filme oder Podiumsgespräche – alles war dabei.

Das wäre doch die Gelegenheit, auf Lesben, Schwule, Bisexuelle, Trans* und intersexuelle Personen aufmerksam zu machen. Sorgen Sie dafür, dass Vielfalt in sexueller Orientierung und Geschlechtsidentität auch in Ihrem Unternehmen sichtbar wird. Nehmen Sie Stellung, dass Akzeptanz und Respekt gegenüber LGBTI* der einzig richtige Weg ist. Zeigen Sie auf, warum sich nach wie vor nur wenige LGBTI* am Arbeitsplatz outen und diskutieren Sie, wie Sie das ändern können.

Zeigen Sie beispielsweise die „Ach, so ist das?!“ Ausstellung oder Teile davon. Damit können Sie auf ganz humorvolle, niederschwellige Art auf das Thema aufmerksam machen. Oder Sie veranstalten eine Comiclesung mit Martina Schradi. Organisieren Sie ein Podium zu dem Thema, zu dem wir einen Beitrag leisten, oder buchen Sie uns für einen Vortrag oder Workshop.

Machen Sie sich vorab ein Bild von unseren bisherigen Aktivitäten. Gerne beraten wir Sie auch vorab – nutzen Sie hierfür unser Kontaktformular.

 

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Viele neue Termine – Wir freun uns!

Ein Beitrag am Aug 19, 2014

Von wegen Sommerloch – wir dürfen uns über viele neue Termine im Rahmen des „Ach, so ist das?!“-Projekts freuen. Hier kurz zusammengefasst:

Die Ausstellung in Stuttgart läuft noch bis Ende August – ich hoffe es finden viele Menschen dorthin! Und auch, aber nicht nur solche die eh‘ schon auf der „bunten Seite der Macht“ stehen ;0)

„Ach, so ist das?!“ verlässt zum ersten Mal den deutschsprachigen Raum! Auf geht’s nach Finnland!! Wir freun uns dass ein Teil der Poster dort in einer Satellitenausstellung parallel zum Finnischen Comicfestival gezeigt wird. 

 

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Im Herbst dann stehen Lese- und Ausstellungstermine in Innsbruck, Salzburg und Bern an – weitere Städte sind in Planung, z.B. Wien und nochmal Stuttgart, weils so schön ist dort!

Ganz besonders freun wir uns auf die Einladung des Nürnberger Integrationsrats, auf der kommenden 4. Nürnberger Integrationskonferenz am 11.10. einen Workshop zum Thema „Ach so ist das – mit Comics gegen Vorurteile. Wie lassen sich Comics in der Antidiskriminierungsarbeit einsetzen?“ halten zu dürfen. Eine Anmeldung zur Tagung ist übrigens ab morgen möglich.

Ja, wie gesagt, von wegen Sommerloch … 🙂

Achja, … das ist eigentlich eine gute Gelegenheit, mal auf den Trotzdem! e.V. aufmerksam zu machen, den tollen Nürnberger Verein, der „Ach, so ist das?!“ so schön unter seine Fittiche genommen hat!

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Für Schulen

Ein Beitrag am Apr 22, 2014

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„lgbtiq.elementar“ ist mit der Landeszentrale für politische Bildung Bayern entstanden und stellt 12 methodische Vorschläge vor, wie das Thema sexuelle Diversität im Unterricht diskutiert und behandelt werden kann. Enthalten sind auch 3 Comics von „Ach, so ist das?!“ und passende Arbeitsaufträge. Die Publikation ist unter www.blz.bayern.de bestellbar.

Materialien für „Ach, so ist das?!“ Comics

Zusammen mit den jeweiligen Comics lassen sich mit den folgenden Arbeitsaufträgen Übungen zum Thema Homosexualität, Coming-Out sowie Akzeptanz in der Familie und in der Schule gestalten. Die Übungen funktionieren nur in Kombination mit den jeweiligen Comics.

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Fortbildungen für Lehrkräfte und Multiplikator_innen und Workshops für Schüler_innen

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„Das ist doch heute kein Problem mehr!?“

„Schwul, lesbisch, bi-, trans- oder intergeschlechtlich (LSBTI) zu sein, das ist doch alles gar kein Problem mehr!“ So denken viele. Studien sprechen eine andere Sprache. Nach wie vor haben zu viele Jugendliche Angst, sich in der Schule und in ihrem sozialen Umfeld zu outen. Aus Angst vor Ablehnung, Angst vor Hänseleien, Angst, nicht mehr dazuzugehören.

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Alltag an der Schule

Dies ist nicht unbegründet. Auf vielen Schulhöfen und Klassenzimmern sind Beschimpfungen wie „Kampflesbe“ oder „scheiß Schwuchtel“, neben „Opfer“ und „Spast“ allgegenwärtig.

Laut Studie der europäischen Grundrechteagentur zu Homo- und Transphobie in der Europäischen Union vom Mai 2013 erinnerten sich 80 % der Umfrageteilnehmer_innen an negative Bemerkungen oder Mobbing in der Schule.

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Untersuchungen zeigen außerdem, dass 53 % der Lehrkräfte nicht eingreifen, wenn schlecht über Schwule oder Lesben geredet wird.

Menschen die den betroffenen Gruppen angehören, wird zu verstehen gegeben, dass sie ein nicht akzeptiertes Merkmal besitzen, dass sie in ihrer Identität nicht anerkannt werden.

Erschreckend auch: das Suizidrisiko von Jugendlichen ist 4 bis 7 mal höher wenn sie schwul, lesbisch, transident oder intersexuell sind. Kein Wunder, dass zwei Drittel (67 %) aller Umfrageteilnehmer_innen der EU-Studie ihre sexuelle Ausrichtung während ihrer Schulzeit bis zum Alter von 18 Jahren häufig oder immer verheimlicht bzw. verschwiegen haben.

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Wenn Schüler_innen einen großen Teil ihrer Identität verleugnen müssen, können sie sich nicht in gleichem Umfang auf ihre schulischen Leistungen konzentrieren. Häufig werden Schulnoten oder die Unterrichtsbeteiligung schlechter.

Zusammenfassend erleben Jugendliche, besonders in der Schule, ein Klima der Ablehnung und Ausgrenzung. Hier ist es Aufgabe der Schule ein sicheres Lernumfeld zu schaffen.

Umfassende Studien wie die Situation für schwul-lesbische Lehrkräfte ist gibt es noch nicht. Aber auch hier ist davon auszugehen, dass die Mehrzahl ihre Identität am Arbeitsplatz aus Angst vor ablehnenden Reaktionen der Kolleg_innen, der Eltern sowie Schüler_innen verheimlicht.

Was hat das mit unserer Schule zu tun?

Schätzungen zu Folge leben etwa 5–10 Prozent aller Menschen nicht-cis/binär/heterosexuell, es ist davon auszugehen, dass es auch an Ihrer Schule Jugendliche und/oder Lehrkräfte gibt, die LSBTI sind sind.

Hier gilt es, ein Klima der Akzeptanz und Anerkennung zu schaffen. Viele Studien zeigen, dass der persönliche Kontakt zu offen lebenden LSBTI erfolgreich zum Abbau von Vorurteilen beiträgt.

Je mehr Lehrkräfte über sexuelle Vielfalt und über Mechanismen von Vorurteilen und Diskriminierung Bescheid wissen, umso besser können sie solche Themen im Unterricht behandeln. Von einem Schulklima, geprägt von Achtsamkeit, Offenheit und Toleranz sowie von der Ablehnung jeglicher Form von Mobbing und Diskriminierung profitieren alle an der Schule: Schüler_innen, Lehrkräfte und Eltern.

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Hier können wir unterstützen.

Unser Angebot für Lehrkräfte

Dreistündiges Fortbildungsmodul

Inhalte

Wir bieten Ihnen umfassende Informationen zum Lebensalltag und zu den Hürden für lesbische, schwule, bi-, trans- und intersexuelle Menschen. Neben Begriffsklärung steht die Sensibilisierung für das Thema im Vordergrund.  Hier arbeiten wir anhand der biografischen Comic-
Reportagen
der „Ach, so ist das?!“-Ausstellung, mit Filmausschnitten und aktuellen Studien. Für weiterführende Fragen stehen die Teamer_innen gerne zur Verfügung.

In einem zweiten Schritt  erhalten Sie praktische Inputs und Übungen zur Antidiskriminierungsarbeit. Hier lernen Sie, wie Vorurteile und Diskriminierung wirken und was dagegen getan werden kann. Über die Menschenrechte und das allgemeine Gleichbehandlungsgesetz erfahren Sie mehr zu den rechtlichen Rahmenbedingungen und zu den Schutzverpflichtungen seitens der Schule. Zusätzlich erhalten Sie hilfreiche Tipps für die Weiterarbeit in der Schule sowie Beispiel-Arbeitsblätter.

Format: 180 Minuten inkl. Pausen

Ziele

  • Sensibilisierung und Wissen zum Thema sexuelle Orientierung und Identität
  • Wissen über Mechanismen und Wirkungen von Vorurteilen und Diskriminierung (für alle Diskriminierungsmerkmale anwendbar, z. B. Migrationshintergrund, Religion, Sprache, Herkunft, Alter etc.)
  • Wissen um rechtliche Grundlagen des Diskriminierungsschutzes, wer hat welche Aufgaben (Institutionen / Gesellschaft / Einzelperson)
  • Handlungsstrategien für ein respektvolles Miteinander

Methoden

Wir bieten einen Mix aus unterschiedlichen Methoden und Übungen wie beispielsweise: theoretische Impulse, Gruppenarbeit, Filmausschnitte, Comicposter, erfahrungsorientierte Übungen mit anschließender Reflexion, biografisches Erzählen etc. und zeigen, wie Sie diese im Unterrichtsalltag einsetzen können.

Unser Angebot für Klassen
aller Schularten ab Jahrgangsstufe 7

Format: 90 Minuten oder 180 Minuten

Methoden

LSBTI was ist das überhaupt? Mit  Hilfe von interaktiven Übungen und Gesprächen erarbeiten wir in Begriffe, Urteile und  Vorurteile über LSBTI und Geschlechterrollen im Allgemeinen. Über Gespräche und Filmausschnitte lernen wir Alltagssituationen und Hürden kennen. Abschließend werden Handlungsstrategien gegen Diskriminierung erarbeitet und alle mitgebrachten Fragen beantwortet!

Ziele

  • Sensibilisierung und Wissen zum Thema sexuelle Orientierung und Identität
  • Wissen über Mechanismen und Wirkungen von Vorurteilen und Diskriminierung
  • Handlungsstrategien für ein respektvolles Miteinander

Unser Angebot für Schulen

Ergänzen Sie das Angebot an Ihrer Schule mit der Posterausstellung „Ach, so ist das?!“ – dazu können Sie eine Lesung buchen oder diese selbst von einer Klasse/AG erarbeiten lassen.

Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme:

Ach so ist das?!
Christine Burmann

E-Mail: ChristineBurmann@gmx.net
Telefon: 0179/911 06 11

Nutzen Sie unser  Kontaktformular!

Beachten Sie bei der Buchung bitte unsere Allgemeinen Geschäftsbedingungen

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„Ach, so ist das?!“ goes Hollywood – naja fast: Junge LGBTI für Comic und/oder Film gesucht

Ein Beitrag am Feb 3, 2014

„Ach, so ist das?!“ expandiert: Für eine Schul- und Jugend-Ausgabe der Ausstellung suchen wir aktuell noch junge Menschen zwischen 16 und 25 und Lehrer_innen, die uns eine Geschichte erzählen wollen! Dabei interessieren uns hauptsächlich Erfahrungen aus der Schule, dem Freundeskreis, mit der Familie oder ähnliches.

Außerdem gibt es hier noch was:

Zwei lesbische Filmemacherinnen aus Stuttgart  sind damit beauftragt einen Bildungsfilm für die Schulen in Baden-Württemberg und wahrscheinlich auch bundesweit zum Thema Homosexualität zu machen. Das gibt dann eine DVD bestehend aus dem Film plus Begleitmaterial für den Schulunterricht. In Baden-Württemberg wird das Thema Homosexualität zur Pflicht in den Lehrplänen, dafür ist die DVD vorgesehen. In anderen Bundesländern wird das eventuell auch kommen.

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Auftraggeber ist das evangelische Medienhaus mit Sitz in Stuttgart.

Für den Film auf der DVD sind sie auf der Suche nach jungen Lesben und/oder Schwulen, die sich vorstellen könnten ihre persönliche Geschichte zu erzählen, sich filmisch begleiten zu lassen. Und eventuell entsteht dann noch ein Comic für das Projekt „Ach, so ist das?!“ und ein Comic-Film in Zusammenarbeit mit uns daraus. Das Ziel ist dass die Schüler_innen der 9. bis 13. Klasse, für die der Film gedacht ist, sympathische Schwule und Lesben kennenlernen. 

Weitere Infos  unter www.gretafilm.de

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