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Die Idee

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Es geht um LGBTI* – Lesben, Schwule, Bisexuelle,  Trans*, Intersexuelle, Queers und Leute, die Geschlechtsidentität und Geschlechterrollen anders verstehen und ausfüllen wollen als die große Mehrheit.

LGBTI* sind nach wie vor auch in Deutschland struktureller oder individueller Diskriminierung ausgesetzt (Berichte dazu gibt es z. B. hier: fra.europafra.europa.eu/en) – sei es in der Schule oder am Arbeitsplatz, im Gesundheitswesen, in den Kirchen, im öffentlichen oder privaten Umfeld.

Diskriminierung entsteht oft durch Unkenntnis – ein großes Problem ist dabei auch die Nicht-Sichtbarkeit von LGBTI* in der Gesellschaft.

Das Projekt soll einen Beitrag dazu leisten, dies zu ändern: Mit Hilfe von Comicreportagen werden Identität, Lebensweise, Erlebnisse und Erfahrungen von LGBTI*-Menschen sichtbar und begreifbar gemacht.

Der Comic ist ein tolles Format, um Geschichten und persönliche Erlebnisse zu erzählen und damit Sichtbarkeit herzustellen, Wissen weiterzugeben und Vorurteile abzubauen.

Selbst Themen, die vielen als fremd oder gar tabu erscheinen, können auf interessante und leichte Art dargestellt werden.

Die Umsetzung

Daher sammelt Martina Schradi biografische Geschichten, Anekdoten, Erlebnisse, die mit der Identität, der Lebensweise, dem Selbstverständnis von LGBTI* zusammenhängen.

Ergänzende Interviews werden in einer vertrauensvollen Umgebung geführt und  jede_r Befragte entscheidet selbst, welche Passagen verwertet werden dürfen.

Die Geschichten bilden dann die Grundlagen oder Impulse für  1-3-seitige Comicreportagen.

nele-klein-mittextDie Ausstellung

Zu dem Projekt gibt es eine Wanderausstellung.

Sie besteht aus farbigen Postern in der Größe DIN A1, auf denen die aussagekräftigsten und eindrucksvollsten Comicreportagen festgehalten sind.

Erstmalig gezeigt wurde die Ausstellung im September 2013 in Nürnberg anlässlich der Verleihung des Nürnberger Menschenrechtspreises an Kasha Jacqueline Nabagesera, eine Menschenrechtsaktivistin, die für die Rechte von LGBTI* in Uganda eintritt. Seitdem wurden sie an über 200 Orten in Deutschland, Österreich, der Schweiz, Italien, Belgien, Finland, Ukraine, Tunesien, Kalifornien und Kanada gezeigt.

Sollten Sie Interesse an der Ausstellung haben und einen Satz Ausstellungsposter bestellen wollen, können Sie uns gerne kontaktieren.

Die Workshops

dirk-kleinBegleitend wurde von Christine Burmann ein Workshop-Programm entwickelt. Hierzu werden Vorträge und Workshops zum Abbau von Vorurteilen und Ressentiments gegenüber LGBTI* angeboten.

Zusammen mit der Ausstellung lassen sich mit ihnen hervorragend Informationsformate zum Thema LGBTI* für Schulen, Hochschulen, öffentliche Einrichtungen oder Unternehmen gestalten.

Kontaktieren Sie uns, wir beraten Sie gerne!

Förderung

Das Projekt wurde 2013 und 2014 im Rahmen des Bundesprogramms „TOLERANZ FÖRDERN – KOMPETENZ STÄRKEN“ vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, vom Menschenrechtsbüro der Stadt Nürnberg und 2014 von der Hannchen-Mehrzweck-Stiftung gefördert.

Logos der Stadt Nürnberg - Menschenrechtsbüro, des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie des Bundesprogramms "Toleranz fördern - Kompetenz stärken"

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In Kooperation mit

Trotzdem! e.V. Nürnberg 

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